Traurig, schön! Lest John Green!

Cover John Green - Das Schicksal ist ein mieser VerräterKann eine Buch über unheilbar krebskranke Jugendliche lustig sein? Und wie! John Green schrieb mit „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ einen wunderbaren, traurig-schönen Roman. Manchmal ist er zum Heulen, schließlich handelt er von Krebs, von Schmerzen, von Verlust, Sterben und Tod. Dann wieder ist er einfach nur zum Lachen: lustig, ironisch, sarkastisch. Er erzählt auch viel von Liebe, Hoffnung und Träumen, ohne viel Herzschmerziges.

Greens Sprache ist klar und direkt

Das der Roman beim Thema „Krebs“ nicht ins Sentimentale, ins Betroffenheitsgefasel abdriftet, verdankt er Greens Schreibstil. Er beschönigt nichts, benennt die Dinge beim Namen, ist klar und direkt. Und vor allem – er bleibt beim Erzählen ganz nah bei seiner Protagonistin. „Ich bin Hazel. Ich bin sechzehn. Schilddrüse mit Metastasen in der Lunge. Es geht mir gut.“ So stellt sich Hazel in der Selbsthilfegruppe vor. Sie hasst Krebsbücher, sie hasst Selbsthilfegruppen. Sie geht dort hin, um ihre Eltern glücklich zu machen. Ihre ständige Begleiterin: die tragbare Sauerstoffflasche, wegen der schwachen Lunge.

 

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Print ist in! 8 Gründe für eine Mitarbeiterzeitschrift

Serie Mitarbeiterzeitschriften Teil 1Alle sprechen über Social Media, auch in der Mitarbeiterkommunikation. Viele Unternehmen erweitern ihr Intranet um Chats, Wikis und Blogs. Es entstehen Mitarbeitergruppen bei Facebook oder Google+. Diese Angebote zum Dialog ergänzen im innerbetrieblichen Medienmix aber nur ein wichtiges Medium, das noch immer unersetzlich ist: die gute alte, auf Papier gedruckte Mitarbeiterzeitschrift. Geschätzte 1000 bis 1500 Mitarbeiterzeitschriften erscheinen regelmäßig in Deutschland. Genaue Zahlen gibt es nicht. Die Gesamtauflage der Mitarbeiterzeitschriften in Deutschland soll laut Burda News Group 10 bis 3o Millionen betragen. Manche erkennen „gar eine Renaissance der Mitarbeiterzeitschrift“. Dafür gibt es viele gute Gründe – vorausgesetzt, sie ist gut gemacht.

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Wort-Schätzchen: Hundstage

Hundstage im Sommer

Nein, die so genannten „Hundstage“ haben mit den zotteligen Vierbeinern nichts zu tun. Auch wenn gerade sie besonders darunter zu leiden haben. Die Hundstage bezeichnen die heißesten Tage im Sommer und dauern vom 23. Juli bis 23. August. Aber warum?

Der Begriff „Hundstage“ hat einen astronomischen Hintergrund: Er geht auf das Sternenbild „Großer Hund“ zurück. Seine Sterne leuchten unterschiedlich hell. Bis auch der letzte Stern des „Großen Hundes“ aufgegangen und das komplette Sternenbild zu sehen ist, dauert es rund 30 Tage. Die Hundstage eben.

Der hellste Stern des „Großen Hundes“ ist der Sirius. Er geht morgens mit der Sonne auf und abends mit ihr wieder unter. In der Antike wurden während der Hundstage und dem gemeinsamen Auf- und Untergang des Sirius mit der Sonne besondere Beobachtungen gemacht und gedeutet.

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