Ah, Journalistin! Oh, für Unternehmen?

Kerstin Dreßler, Journalistin für UnternehmensmedienHin und her habe ich überlegt, ob ich bei Wibke Ladwigs Blogparade „Und was machen Sie so beruflich?“ mitmachen soll. Es geht um neue Berufe, wie sie bezeichnet und erklärt werden. Die Beiträge sind hochinteressant, deshalb schreibe ich jetzt auch ein paar Zeilen. Mein Beruf ist nicht neu, aber er hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Sollte ich mir deshalb eine neue Berufsbezeichnung zulegen?

Mein Beruf: Journalistin.

Also, eigentlich Redakteurin. Denn ich habe nach meinem Politikstudium bei einer Tageszeitung volontiert. Später schnupperte ich als Redakteurin ins Business TV (firmeneigene Fernsehkanäle). Ende der 90er Jahre war das bei etlichen Großunternehmen sehr angesagt. Doch es zog mich wieder zu Schreiben. Ich blieb der Unternehmenskommunikation treu. Ich hatte eine Vorliebe für gut gemachte, aufrichtige Mitarbeiterkommunikation, speziell für Mitarbeiterzeitschriften.

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CSI auf dem Sektionstisch

Wie realistisch sind Foto Krimifestival München: Der CSI-RealitätscheckKrimiserien im Fernsehen? Diese Frage beantworten am besten Profis aus dem wahren Leben. Deshalb nahmen gestern Abend der erfolgreiche ehemalige Leiter der Münchner Mordkommission, Josef Wilfling, und der Leiter der Kölner Rechtsmedizin, Prof. Dr. Markus A. Rothschild, eine Folge der beliebten amerikanischen Krimiserie „CSI – Den Tätern auf der Spur“ unter die Lupe. CSI steht für Crime Scene Investigation – Tatortermittlung – und erzählt von den Ermittlungen eines CSI-Teams in Las Vegas. Seine Aufgabe: Beweise und Spuren von Verbrechen sichern. In der Münchner BMW Welt bescherte der CSI-Realitycheck des Krimifestival München den fast 7oo Krimifans einen  interessanten und unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen der realen Ermittlungsarbeit hierzulande. Und das übringes an dem Abend, an dem ganz Fernseh-Krimi-Deutschland auf den Til-Schweiger-Tatort blickte.

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Wozu Zitate auf Webseiten?

Foto Dudeneintrag Zitat

Ich mag Sprüche und Zitate auf Webseiten nicht. Keine Zitate berühmter Personen auf privaten Webseiten, keine Zitate von Führungskräften auf Unternehmensseiten. Ich muss immer rätseln, welche Botschaft sie mir wohl vermitteln sollen. Aber ich weiß, was sie bewirken: Die einen verstellen mir den Blick auf die Personen hinter der Webseite. Die anderen sind meist das übliche nichtssagende Business-Blabla, das auch nicht dadurch gehaltvoller wird, dass es einem Manager in den Mund gelegt wurden.

Und manche liest man zu oft. Zum Beispiel Paul Watzlawicks Satz, man könne nicht nicht kommunizieren.  Vor Jahren war er sehr beliebt bei Kommunikations- und Medienleuten. Nicht nur bei Vorträgen und Seminaren, nein auch auf jeder zweiten Website, so schien es, wurde er vorangestellt. Trotz seiner Aussagekraft und Einfachheit nutzte er sich ab. Inzwischen ist er deutlich seltener zu sehen und stört weniger.

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