Print ist in! 8 Gründe für eine Mitarbeiterzeitschrift

Serie Mitarbeiterzeitschriften Teil 1Alle sprechen über Social Media, auch in der Mitarbeiterkommunikation. Viele Unternehmen erweitern ihr Intranet um Chats, Wikis und Blogs. Es entstehen Mitarbeitergruppen bei Facebook oder Google+. Diese Angebote zum Dialog ergänzen im innerbetrieblichen Medienmix aber nur ein wichtiges Medium, das noch immer unersetzlich ist: die gute alte, auf Papier gedruckte Mitarbeiterzeitschrift. Geschätzte 1000 bis 1500 Mitarbeiterzeitschriften erscheinen regelmäßig in Deutschland. Genaue Zahlen gibt es nicht. Die Gesamtauflage der Mitarbeiterzeitschriften in Deutschland soll laut Burda News Group 10 bis 3o Millionen betragen. Manche erkennen „gar eine Renaissance der Mitarbeiterzeitschrift“. Dafür gibt es viele gute Gründe – vorausgesetzt, sie ist gut gemacht.

1. Schwierige und strategische Themen erreichen die Leser offline besser.

Aktuelle Informationen zum täglichen Arbeitsablauf sind am besten im Intranet aufgehoben. Dort kann der Mitarbeiter schnell und gezielt auf sie zugreifen. Die Mitarbeiterzeitschrift hingegen ist das richtige Instrument für strategische, schwierige, umfangreiche und emotionale Themen. Zum Beispiel die Kommunikation von Unternehmenszielen und -werten, Entscheidungen der Geschäftsleitung, Veränderungsprozessen und Einschätzungen zur Marktsituation der Firma und Branche. Eine Zeitschrift bietet Raum und vielfältige Darstellungsformen, um diese Themen verständlich aufzubereiten. In Interviews, Reportagen, Porträts, Umfragen und Hintergrundberichten können sie mithilfe von Personen und Geschichten greifbar werden. Mitarbeiter können einander, können das Unternehmen und seine Leistungen besser kennenlernen und Einblicke über des eigene Arbeitsumfeld bieten.

2. Eine Mitarbeiterzeitschrift verbindet.

Sie schafft eine gemeinsame Wissens- und Wertebasis für die Mitarbeiter. Sie stellt Zusammenhänge her, weckt das Verständnis füreinander und für die Veränderungen in der Firma. Dadurch wird die Bindung und Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen gefördert, aber auch das Gemeinschaftsgefühl und die Motivation der Belegschaft.

3. Gedrucktes ist glaubwürdiger.

„Da steht es schwarz auf weiß.“ Also stimmt es, war einmal die logische Schlussfolgerung. An der Redensart ist insofern noch etwas dran, als der Leser dem gedruckten Wort nach wie vor mehr vertraut als dem am Bildschirm gelesenen. Und es bleibt ihm stärker im Gedächtnis.

4. „Das sind uns die Mitarbeiter wert.“

Ein Unternehmen drückt den Arbeitnehmern seine Wertschätzung aus, indem es sie mit einer eigens für sie herausgegebenen Zeitschrift oder Zeitung über das Unternehmen auf dem Laufenden hält. Es vermittelt das Gefühl: „Das bin ich der Firma wert.“

5. Mitarbeiterzeitschriften werden in hohem Maße akzepiert.

Mitarbeiter haben von Haus aus eine hohes Interesse an den Inhalten der Mitarbeiterzeitschrift. Schließlich geht es um ihren Arbeitgeber, ihren Arbeitsplatz, ihren Arbeitsalltag. Damit die Akzeptanz nicht in Enttäuschung umschlägt, muss eine Mitarbeiterzeitschrift jedoch authentisch und aufrichtig sein. Als Sprachrohr der Geschäftsleitung oder Marketingabteilung, das nur überschwänglich Erfolgsgeschichten vermeldet und nur wenig der tatsächlichen Arbeitswirklichkeit der Mitarbeiter entspricht, hat die Mitarbeiterzeitschrift verloren.

6. Mitarbeiterzeitschriften erreichen mehr Mitarbeiter.

Die Mitarbeiterzeitschrift ist für alle Mitarbeiter verfügbar. Unabhängig von Arbeitsort und Arbeitsplatz, unabhängig vom Bürocomputer. Gerade in Produktionsbetrieben arbeiten die meisten Mitarbeiter nicht am PC sondern in der Fertigung.
Der Vertrieb der Mitarbeiterzeitschrift erfolgt sehr unterschiedlich: Manche Unternehmen legen ihre Zeitschriften in den Abteilungen oder der Kantine aus. Der Mitarbeiter muss sich selbst ein Exemplar nehmen. Andere schicken die Mitarbeiterzeitschrift direkt an jeden einzelnen Arbeitsplatz oder sogar nach Hause.

7. Familie und Freunde können mitlesen.

Mitarbeiterzeitschriften werden gerne auf dem Weg zur Arbeit oder gemütlich zuhause auf dem Sofa oder im Liegestuhl auf der Terasse gelesen. Nicht nur vom Mitarbeiter, sondern auch vom Partner, den Kindern, Eltern und Freunden. Die Bindung und Identifikation mit dem Unternehmen reicht dadurch bis in die Mitarbeiterfamilien hinein. Von vielen Unternehmen ist das übrigens genau so gewollt.

8. Mitarbeiterzeitschriften machen Unternehmen erfolgreicher.

Und zwar aus all den genannten Gründen. Sie verbessert die Unternehmenskultur. Umso mehr, je eher die Geschäftsführung auch mal kritische Meinungen zulässt und respektiert. Mitarbeiter sind Zielgruppe, Inhalt und manchmal auch Akteure der Mitarbeiterzeitschrift. Sie sind Interviewpartner, Gesprächspartner, Autoren und Themengeber. Das motiviert Mitarbeiter und lässt sie als Teil des Unternehmens zum seinen wichtigsten Fürsprechern werden.

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